11. bis 18.01.2026 – Wetter – Überraschungsbesuch – Gemini – „Hymer-Sparrow“ zu Besuch –

An alle Interessierten ein freundliches HALLO!
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Ich muss es mir jetzt einfach einmal von der Seele schreiben:
Die aktuelle Wetterlage lässt bislang doch einiges zu wünschen übrig. Die Vorhersagen zweier Wetter-Apps unterscheiden sich regelmäßig (nichts Besonderes), aber dass sich Prognosen mehrmals täglich ändern, ist inzwischen schon fast sportlich.

So wechselhaft wie die Apps, ist auch das Wetter selbst. Statt Sonne erleben wir mehr Regen, dazu heftige Stürme und Gewitter. Sommer? Eher eine theoretische Jahreszeit. Wir haben bei den bisherigen Überwinterungen  noch nie über einen so langen Zeitraum auf Sommerkleidung verzichtet.


Überraschender Besuch

Seit etwa April 2023 hatten wir keinen persönlichen Kontakt zu unseren Freunden
Tanja Crosli und André Amumot.
Beide leben seit einigen Jahren in Portugal, und aus gesundheitlichen Gründen war uns eine Reise dorthin leider nicht möglich. Der Kontakt riss jedoch nie ab – schriftlich und telefonisch waren wir stets verbunden.

Am Dienstag (13.01.2026) hatte ich noch schriftlichen Kontakt mit André. Wir tauschten unsere aktuellen Aufenthaltsorte aus. Für mich war klar: Ein Treffen wäre nur möglich, wenn die beiden zu uns kommen würden, da ich ja örtlich gebunden bin.

Am Mittwoch (14.01.2026) fuhr dann plötzlich ein Wohnmobil bei uns vor.

Und siehe da: Tanja und André!
Was für eine tolle Überraschung!

Wir verbrachten zwei sehr angenehme Abende in der Höhle von „Maudolf“ und hatten reichlich Gesprächsstoff. Besonders erfreulich: Rüde Max ist mit seinen stolzen 17 Lenzen noch erstaunlich rüstig.

Leider gibt es auch eine Sorge: Hündin Ziva hatte sich an der Pfote verletzt – die Herumstreunerin benötigte vor ihrer Ankunft noch einen Tierarztbesuch in Spanien.


Am Freitag (16.01.2026) setzten unsere Freunde ihre Reise fort.


Schlaflose Nacht & künstliche Intelligenz

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (17./18.01.2026) wollte der Schlaf einfach nicht kommen. Also beschäftigte ich mich mit den Möglichkeiten von Gemini.

Zu Übungszwecken verwendete ich die beiden oben genannten Bilder der Wohnmobile.
Das Ergebnis ist hier zu sehen.

Was ist eigentlich „Gemini Banana“?
„Nano Banana“ bezeichnet die nativen Bildgenerierungsfunktionen von Gemini. Damit können Bilder aus Text, Bildern oder einer Kombination aus beidem erstellt, bearbeitet und optimiert werden.

Spannend, was heute nachts alles möglich ist, wenn man nicht schlafen kann.


Besuch von der „Hymer-Sparrow“

Seit mehreren Jahren kennen wir unsere Freundin, genannt „Hymer-Sparrow“, sowie den „Moto-Guzzi-Fahrer-EM“.
Nach meiner krankheitsbedingten, überraschenden Rückreise nach Deutschland hatten sie unsere Kelly samt Wohnmobil „Maudolf“ sicher zu uns nach Hause gebracht – ein unbezahlbarer Freundschaftsdienst.

Mittlerweile lebt „Hymer-Sparrow“ fest hier in Portugal. Vereinbarungsgemäß kam sie heute auf einen Besuch am Stellplatz vorbei. Wir verbrachten einen sehr angenehmen Nachmittag. Zeitweise gesellten sich auch die „Flensburger Mannschaft“ sowie Dagmar und Walter dazu.

Ich bin mir sicher:
Mit der „Hymer-Sparrow“ wird es während dieser Überwinterung noch einige weitere Treffen geben – und darauf freuen wir uns schon jetzt.


Samstag, den 10.01.2026 – Bauernmarkt rund um die Markthallen in Olhao –

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Die Freunde aus Flensburg machten sich zusammen mit der legendären „Beifahrerin“ und mir auf, den Markt zu erobern. Bereits auf dem Weg zu den Markthallen zeigte sich: Diese Veranstaltung war ein absoluter Publikumsmagnet. Menschen, wohin man sah – Neugierde, Kauflaune und leichte Orientierungslosigkeit inklusive.

Entlang der Hafenmauer hatten die Anbieter ihre Marktstände aufgebaut und präsentierten alles, was man essen, anschauen oder zumindest skeptisch beäugen konnte.

Der klassische Bauernmarkt war natürlich Pflichtprogramm, aber unser Interesse galt auch den „sonstigen Angeboten“ – allen voran dem Fisch. Viel Fisch. Sehr viel Fisch. Frischer ging es kaum, außer man hätte ihn noch selbst aus dem Wasser ziehen müssen.

Auch bei der „Beifahrerin“ ist die Faszination zu erkennen.

Nach dieser kulinarischen Reizüberflutung gönnten wir uns einen Kaffee zwischen den beiden Markthallen.
In diesem Moment entschied ein Schmetterling, dass meine Schirmmütze der perfekte Landeplatz sei – vermutlich ein stilles Kompliment an meinen hervorragenden Modegeschmack.

Praia dos Tesos Tavira – Praia do Barill Santa Luzia –

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Im Zeitraum des Vorberichtes (also von Weihnachten 2025 bis zum 10.01.2026 – für die Statistiker unter uns) haben wir uns mehrfach kleine Auszeiten am Atlantik gegönnt. Frische Luft, Sand unter den Füßen wobei sehr unterschiedliche Leidensfähigkeiten an den Tag kamen.

Praia dos Tesos, Tavira

Mehrmals zog es uns an einen der Strände bei Tavira. Besonders groß war die Freude bei Ruby und Kelly, die dort endlich das tun durften, was Hunde am besten können: rennen, buddeln und so aussehen, als hätten sie den Spaß ihres Lebens.

Während die „Flensburger Mannschaft“ fröhlich durch den Sand stapfte und jede Minute feierte, war meine Begeisterung… nun ja, überschaubar. Die „Beifahrerin“ nahm es gelassen, ich hingegen empfand das Ganze als ernstzunehmenden Belastungstest. Die Pause im Freiluftlokal am Steg kam daher genau zur richtigen Zeit.

Direkt am Steg, ganz ufernah, lag ein halb versenktes Ruderboot. Dieses hatte inzwischen einen neuen Besitzer gefunden: einen Kormoran.

Praia do Barril, Santa Luzia

Zwischenzeitlich bekam die „Flensburger Mannschaft“ Besuch von Dagmar und Walter – Verstärkung also.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Strand Praia do Barril bei Santa Luzia. Der Strand ist über einen Fußweg erreichbar. Wer möchte, kann diesen Weg aber auch ganz stilvoll mit einer kleinen Bahn zurücklegen.

Dagmar und Walter sowie die „Flensburger Truppe“ marschierten entschlossen los und erreichten den Strand zusammen mit Ruby und Kelly auf dem klassischen Weg. Die „Beifahrerin“ und ich hingegen entschieden uns für die komfortable Variante und genossen die Zugfahrt – ganz ohne Sand in den Schuhen.

Praia do Barril Santa Luzia 2026-01-08

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke vom Strand selbst, inklusive des beeindruckenden Friedhofs der Anker – historisch und erstaunlich fotogen.

Zum Abschluss gönnten wir uns eine kleine Erfrischung – dringend nötig zur mentalen und körperlichen Regeneration nach dem Kampf mit dem feinen Sand.

Was von Weihnachten 2025 bis 10.01.2026 so geschehen ist

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Bei uns geht so langsam das Zeitgefühl für die Wochentage verloren – und das ist ausnahmsweise etwas sehr Positives. Alle zwei Tage rollt morgens gegen 7:20 Uhr das Taxi an, bringt mich zu NephroCar und sammelt mich dort später wieder ein. Gegen 13:00 Uhr bin ich dann zurück auf dem Stellplatz bei „Maudolf“. Ein geregelter Tagesablauf also – nur eben ohne zu wissen, ob Montag, Mittwoch oder „irgendwas dazwischen“ ist.

Da in Portugal die Geschäfte ohnehin von Montag bis… Montag ) bis etwa 21 Uhr geöffnet sind, spielt der Wochentag beim Einkaufen keine Rolle. Und genau deshalb verabschiedet sich langsam auch das Bedürfnis, Tage beim Namen zu nennen. Sehr befreiend!

Am Stadtkern von Tavira erkennt man sofort, dass es sich um eine alte, gewachsene Stadt handelt. Die historischen Gebäude und die teils wirklich engen Gassen erzählen ihre ganz eigene Geschichte.
Nicht umsonst wird Tavira auch gern als das „Venedig Portugals“ bezeichnet. Spätestens beim Blick auf die Brücken über den Fluss Rio Gilão kann man dieser Bezeichnung durchaus etwas abgewinnen – nur ohne Gondeln, aber mehr Sonne.

Bei einem Ausflug nach Faro haben die „Beifahrerin“ und ich natürlich auch der Praia de Faro einen Besuch abgestattet. Belohnt wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang am Strand – einer von diesen Momenten, bei denen man kurz vergisst, wo man ist, wie spät es ist und warum man eigentlich kein Foto machen kann, das dem Ganzen gerecht wird.

Vor Weihnachten zeigte mir mein Taxifahrer in Santa Margarida noch einen ganz besonderen Tipp: das Lokal Vela2. Dort, so seine vielversprechenden Worte, könne man hervorragend Fisch essen.
Das klang überzeugend – also machten wir uns auf den Weg.

Kurz gesagt: Es war ein Erlebnis.
Nach dem üblichen Couvert folgten Pellkartoffeln und ein Tomatensalat – schlicht, aber genau richtig.
Und dann: gegrillter Fisch in verschiedenen Sorten… und zwar bis zum Abwinken.
(Nur der Vollständigkeit halber, es gibt auch eine Speisekarte für „Nichtfischesser“)

Alle Tische im Lokal waren besetzt, davor wartete bereits eine beachtliche Menschentraube. Um die Ordnung zu wahren, bekamen die Wartenden Nummern – wie beim Amt, nur mit deutlich besserem Ausgang.

Und natürlich wurde auch in der „Höhle von Maudolf“ nicht auf kulinarische Genüsse verzichtet. Ganz hoch im Kurs: Garnelen – auch bekannt als King Prawns oder Gambas.
Egal wie man sie nennt, sie waren schlichtweg köstlich.

Im nächsten Beitrag werde ich über den Besuch der
Praia dos Tesos Tavira
Praia do Barill Santa Luzia und den
Samstagsmarkt in Olhao
berichten.