„Maudolf“ – Juni bis Oktober 2021 Sommerzeit im Steinhaus – Arbeiten an „Maudolf“ –

An alle Interessierten ein freundliches HALLO!
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Die „Steinhaus-Eingewöhnungsphase“ war für uns schon etwas anstrengend. Aber wir haben es geschafft.
Insbesondere waren einige Arbeiten an „Maudolf“ zu tätigen.

Was hatten wir zu tun bzw. zu beauftragen?

Das Hubstützenproblem war zu beheben. Deshalb vereinbarte ich einen Termin bei der Fa. Goldschmitt in Höfpfingen bei Walldürn. Außer dem jährlichen Garantiecheck der Teleskop 4er Stützanlage wurde auch das Rückschlagventil erneuert. Dieses Ventil sei die Ursache für die Hubstützenprobleme gewesen.

Tausch der Flüssigkeit bei „Maudolf´s“ Alde Heizungs-Warmwassersystem.
Hierzu beauftragte ich die Fa. GÜMA.

Abdichtung der Ab-/Zuwasseröffnungsklappe. Hier trat bei Regen Wasser ein.

Da mich die nicht vorhandene Ablagemöglichkeit am Armaturenbrett störte, orderte ich eine Armaturenbrettablage mit Klemmbretthalter für den Ducato plus Aufnahmeplatten.
„Maudolf´s“ Rückfahrkamera hatte bei der Winterreise 2020/2021 Feuchtigkeitsprobleme. Bei Starkregen ist die Kamera „Abgesoffen“.
Die Fa. Stäbler konnte da Abhilfe schaffen.
Während ich die neue Rundumkamera bei Dometic orderte,

verbaute die genannte Fa. die Kamera bei „Maudolf“. Es war eine komplette Kabelneuverlegung notwendig. Hierzu besorgte ich noch einen ADAPT5 Anschluss an A/V bei Dometic für den Anschluss an der Zenecanlage, z-e3715.

Nebenbei konnten noch die 2 Gasfilterpatronen der Gasanlage ausgetauscht werden.

Bei Kilometerstand 53.996 war eine Fahrzeuginspektion mit TÜV-Vorstellung angesagt. Dies erledigte die Fa. ProfiMobil ausgezeichnet.

Jetzt erwähne ich zwei Lieferprobleme welche ich mir nicht vorstellen konnte.
Wasserhahn in der Dusche undicht!
Im Juli wollte ich diesen Wasserhahn durch die Fa. GÜMA erneuern lassen. Bis Mitte Sept. 2021 konnte der Wasserhahn von verschiedenen Lieferanten nicht geliefert werden. Die angekündigten Liefertermine wurden immer wieder verlängert.
Die „Beifahrerin von Maudolf“ hatte einfach genug. Sie telefonierte mit einem Beschäftigten der Fa. REICH. Hier wurde bestätigt, dass die Lieferengpässe nicht zu beeinflussen seien. Der äußerst freundliche Reich-Mitarbeiter suchte für die Beifahrerin einen Anbieter der einen 3/4 Zoll Wasserhahn für „Maudolf´s“ Dusche noch im Angebot hatte und gab die Empfehlung doch ein Reduzierstück für 1/2 Zoll zu odern, damit der Duschschlauch passt.
Der Mitarbeiter teilte sogar die ArtikelNr. des Wasserhahns mit.
Somit konnte dieses Problem gelöst und von GÜMA eingebaut werden.

„Maudolf“ ist mit keiner Tauchwasserpumpe sondern mit einer Druckpumpe ausgestattet. Die Microschalterproblematik an den Wasserhähnen will ich hier nicht erwähnen oder gar diskutieren.
Der Entschluss die Wasserhähne in Küche und Bad von „Maudolf“ auf normale Haushaltshähne umzustellen stand schon eine geraume Zeit fest.
Nach dem Erwerb der genannten Hähne suchte ich einen WoMoHändler der den Einbau durchführt.
Dieser Versuch verlief negativ. Die hierfür vorgebrachten Argumente will ich nicht erwähnen.
Ein Kfz-Meister erklärte sich bereit diesen „Hahnenumbau“ vorzunehmen. Es hat auch alles funktioniert.
„Maudolf“ hatte ja bereits einen Schalter mit welchem die Druckwasserpumpe ein-/ausgeschaltet werden kann. Doch bei dem Umbau stellte der Kfz-Meister fest, dass hinter dem „Schaudt EBL“ ein Relais zur Steuerung der Pumpe verbaut war.

Dieses Relais war zu überbrücken. Somit kann ich die Wasserversorung in „Maudolf“ mit dem Ein-/Ausschaltschalter steuern.

 

Wie man aus dieser Schilderung ersehen kann, war doch einiges i.S. „Maudolf“ aus dem Steinhaus heraus zu erledigen.


!! ABER !!
jetzt ist es wirklich an der Zeit, die
Wintereise 2021 / 2022
in Angriff zu nehmen.

„Maudolf“, Sonntag, den 06. bis Mittwoch, den 09.06.2021 – über Lac de Vesoul-Vaivre -Vaivre-et-Montoille – Emmendingen – zurück im Steinhaus – Ende der Winterreise –

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Sonntag, den 06.06.2021
Nach der gestrigen Beratung sind wir heute an Dole vorbei zum Lac de Vesoul-Vaivre bei Vaivre-et-Montoille gefahren.

Wir werden hier an einem ausgewiesenen Wohnmobilstellplatz die letzte Übernachtung in Frankreich verbringen.

Montag, den 07.06.2021
Wir verabschiedeten uns von der „Carthago-Fahrerin“. Hiernach ging die Reise zum Stellplatz in Emmendingen. Somit sind wir wieder in Deutschland angekommen.
Wie man sehen kann, ist der Platz spärlich belegt.

Einige WoMo’s stehen oben an der Straße auf den Parkplätzen vor dem Sportplatz. Warum dies so ist, kann ich nur vermuten. Es werden wahrscheinlich Kostengründe sein.
Heute begann für uns nach Corona-Impfterminen zu suchen. Hierfür nutzen wir das Internet und die Handys.

Dienstag, den 08.06.2021
Eigentlich wollten wir heute die letzte Etappe bis zur Wohnung durchführen. Die Wetterlage ließ uns jedoch noch einen Tag hier verweilen.

2021 06 08 Starkregen Emmendingen
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Der Versuch, nach Impfterminen zu suchen, lief hierbei auch über diesen Tag.

Mittwoch, den 09.06.2021
Wir erreichten heute das Steinhaus. Wir entluden „Maudolf“ und brachten diesen zum Unterstand beim Landwirt.
Somit ist die Winterreise 2020 / 2021 heute beendet.
Im Steinhaus ging die Suche nach Impfterminen weiter.

Donnerstag, den 10.06.2021
Nachmittags konnte die „Beifahrerin von Maudolf“ Impftermine im Impfzentrum Heidelberg – Commissary Patrick-Henry-Village für uns für kommenden Montag terminieren.

„Maudolf“, Donnerstag, den 03. bis Samstag, den 05.06.2021- weiter Richtung Heimat – Cavignac – am See „Etang de Sault“ bei Premilhat – Givry –

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Donnerstag, den 03.06.2021
Vor Fahrtantritt statteten wir „Maudolf“ mit den 3 Magnetschildern i.S.
„Toter-Winkel“ aus.

Unmittelbar nach Fahrtantritt passierten wir die Grenze zu Frankreich. Wir fuhren über die mautpflichtige A63 bis Bayonne. Von hier ging die Fahrt ohne Mautkosten bis nach Cavignac.
Noch vor der Mautstelle und auch an der ersten Mautstelle sahen wir Kontrollstellen der Polizei. Der Schwerpunkt für uns ist hier das Wort „SAHEN“.

Während der heutigen Reise war es bewölkt und schwül.

Kurz nach Ankunft auf dem  Stellplatz neben dem Friedhof fing es für kurze Zeit an zu regnen.

Freitag, den 04.06.2021
Die letzte Nacht hat es ziemlich viel Wasser von oben gegeben. Dieses Regenwetter setzte sich noch fast den ganzen Tag fort. Die Fahrt zum See „Etang de Sault“ bei Premilhat (unweit von Montluconmachte keinen großen Spaß und war deshalb ermüdend.

Bei unserer Ankunft am Stellplatz war dieser fast leer.
Dies änderte sich bis zum Abend. Es gab keinen freien Platz mehr.

Hier am See waren wir schon mehrfach. Letztmals am 01.03.2020.

Samstag, den 05.06.2021
Gegen 10:30 Uhr ging die Reise bei 13 Grad Außentemperatur vom See „Etang de Sault“ nach Givry weiter.

Auch heute verfolgte uns der Regen und einige Zeit war die Sicht zusätzlich durch Nebel behindert. Ebenso war eine Baustelle von 120 km Länge bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 70 km zu bewältigen.
Über den Stellplatz in Givry erwähne ich heute nichts, war hier schon zum x-ten Mal und verweise auf meinen Aufenthalt vom 13.03.2016.

Wir, die „Carthago-Fahrerin“,  „Beifahrerin von Maudolf“ und ich hielten einen kleinen Kriegsrat ab. Es ging darum fahren wir von Givry direkt nach Emmendingen oder legen wir noch 1 oder 2 Stopp’s in Richtung Emmendingen auf dem franz. Staatsgebiet ein.
Die momentane deutsche Wetterlage nahm uns die Entscheidung ab.

Ja, wir legen noch Stopp’s ein.
Wir einigten uns auf den Vorschlag der „Carthago-Fahrerin“.
Es kommen die Stellplätze in Dole und zwei Plätze in Vaivre-et-Montoille in Frage. Morgen geht es also in Richtung Dole und dann eventuell weiter. Last Euch überraschen und lest einfach weiter.

„Maudolf“, Sonntag, den 30.05. bis Mittwoch, den 02.06.2021 – langsam geht es Richtung Heimat – Barragem do Sabugal – Nähe Salamanca – Area de Listorreta in Errenteria – Irun-Behobia –

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Sonntag, den 30.05.2021
So langsam geht es Richtung Heimat. Heute erreichten wir einen Platz in der Nähe der Barragem do Sabugal (Staumauer des Sabugal Stausees). Es war eine Fahrt von ca. 60 km.

Kurze Zeit nach unserer Ankunft an dem Platz hatten wir Besuch von einem Hirten mit seiner Ziegenherde.

Mir war bekannt, dass sich die Besatzung des „Kasten in Blau„, Doreen u. Sven hier irgendwo am Stausee aufhalten, deshalb habe ich über den Messenger einen Lockruf gestartet. Beide sind dann am Nachmittag bei uns aufgeschlagen. Zusammen mit der „Carthago-Fahrerin“ und der „Beifahrerin von Maudolf“ gab es zwischen uns 5 Personen angenehme Gesprächsthemen.

Montag, den 31.05.2021
Gegen 10 Uhr brachen wir heute auf. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Intermarchè in Sabugal führte uns der Weg gegen 12:10 Uhr in das spanische Hoheitsgebiet.
Gegen 14:20 Uhr erreichten wir unseren heutigen Übernachtungsplatz. Dieser liegt ca. 10 km südlich von Salamanca.
Die Außentemperatur lag bei 33 Grad. Es fühlte sich jedoch im Freien wesentlich frischer an, da der Wind heftig wehte, ja teilweise sogar stürmte.
Bei einer kleinen Gruppenberatung legten wir die Fahrtroute für morgen fest. Kurz nach 20 Uhr ging ein heftiger Regenschauer über uns hinweg.

Dienstag, den 01.06.2021
Heute ging die Reise weiter  bis zur Area de Listorreta in Errenteria. Eigentlich wollten wir in Vitoria Gasteiz eine Übernachtung einlegen. Auf der mautfreien Autobahn in Spanien lief es verkehrsmäßig sehr gut. In Miranda de Ebro legten wir  bei Leclerc einen Tankstopp ein.
Die Zufahrt zur Area de Listorreta war doch schon etwas abenteuerlich.

Hier sind für WoMo’s zwei kleine eingezeichnete Parkplätze vorgesehen. Die Area de Listorreta ist eine große imposante Anlage u.a. sind hier weiträumig Kohle- Holzgrills installiert.

Mittwoch, den 02.06.2021
Eigentlich planten wir heute das französische Staatsgebiet zu erreichen. Jedoch waren noch einige Erledigungen wie Einkaufen, tanken und auch die „Toter-Winkel„-Aufkleber für Wohnmobile über 3,5 Tonnen- zu organisieren.
Also fuhren die „Carthago-Fahrerin“ und die „Maudolf-Besatzung“ getrennt von der Area de Listorreta los.

Nach dem Einkauf beim „Feinkosthändler Klein“ in Irun entdeckte „Maudolfs-Beifahrerin“ ein Kfz-Zubehörgeschäft. Sie suchte dieses auf und siehe da, die 3 Magnetschilder konnten für 14,52 € gekauft werden. Natürlich hat sie auch weitere 3 Schilder für die „Carthago-Fahrerin“ erstanden.

Vereinbarungsgemäß trafen wir auf einem kostenpflichtigen Parkplatz in Irun Behobia wieder zusammen.
Wie erwähnt, ist der Platz tagsüber kostenpflichtig und ab 19 Uhr bis 09 Uhr kann er kostenfrei genutzt werden.

Morgen werden wir in Frankreich einreisen.