Januar bis 03. Febr. 2026 – EM’s Kurzbesuch – die „Verrückten Jungs“ schlugen zu – Freunde aus Lagos wiedergesehen –

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Wintertage an der Algarve – Überraschungen inklusive

Manchmal sind es nicht die großen Strecken oder spektakulären Ziele, die eine Reise besonders machen. Manchmal sind es einfach die Menschen, die plötzlich vor einem stehen.

Ein kurzer Stopp mit langer Wirkung

19.01.2026
Unser Freund „EM“ – besser bekannt als der „Moto-Guzzi-Fahrer“ – schaute auf seiner Durchreise kurz vorbei. Ein klassischer Boxenstopp: ankommen, ein bisschen quatschen, weiterziehen.
Am 24. Januar ging es für ihn bereits weiter Richtung Spanien.
Kurz, aber wie immer schön.

Überraschung beim Frühstück

24.01.2026
Die Beifahrerin und ich saßen entspannt in der Höhle von „Maudolf“ und genossen unser Frühstück, als ein schwarzer Pkw direkt bei uns anhielt.
Erster Gedanke: Der Taxifahrer. Zweiter Gedanke: Warum hält der so komisch?

Dann öffneten sich die Türen – und statt eines Fahrers stiegen die zwei „verrückten Jungs“ aus Mannheim aus. Bereits zum x-ten Mal schafften sie es, uns während unserer Überwinterung völlig überraschend zu besuchen. Meine spontane Gesichtsentgleisung muss legendär gewesen sein, denn sie sorgte für schallendes Gelächter.

Der Zeitpunkt war kein Zufall: Einen Tag später stand mein „Level-up auf 72″ an. Besser kann man ein neues Lebenslevel kaum beginnen.

Kleine Randnotiz:
Mit Level 72 kommen spürbar mehr Lebenserfahrung, etwas Weisheit –
und erstaunlicherweise auch Coolness. Behaupte ich zumindest.

Algarve, Sonne und Praia do Barill mit dem Ankerfriedhof

Wir verbrachten einen herrlichen Tag und besuchten die Praia do Barril mit dem berühmten Ankerfriedhof – immer wieder beeindruckend.
Auch hier die kurze Zugfahrt.

Praia do Barril Santa Luzia 2026-01-08

Anschließend ging es ins „O Cantinho do Florêncio“ an der Schiffsanlegestelle im Hafen von Tavira.

Draußen sitzen, Sonne, leichter Wind, das Kommen und Gehen an Land und Wasser beobachten – genau deshalb sind wir hier.

Als wäre es geplant gewesen, tauchte dann auch noch die „Flensburger Mannschaft“ auf. Zufälle dieser Art nehmen wir inzwischen dankend an.

Der Abend endete standesgemäß in Santa Luzia bei Tintenfischgerichten im „A Casa do Polvo“. Mehr Algarve geht kaum.

Frühstück auf Level 72

Die Jungs hatten sich unweit unseres Stellplatzes in einer ländlichen Unterkunft einquartiert. Für mein offizielles
„72. Jubiläum meiner Erstinbetriebnahme“
wurden wir ins ruhig gelegene „Monte das Açoteias“ zu einem reichhaltigen Frühstück eingeladen.

Reichhaltig ist untertrieben.

Es fehlte an nichts – inklusive einer eigens angefertigten Geburtsstorte, die uns vom Betreiber-Ehepaar mit dem obligatorischen Geburtstagsgesang überreicht wurde.

Ein Moment irgendwo zwischen Rührung, Gelächter und beim 72ten musste noch gepustet werden.

Abschied auf Zeit

25.01.2026
Viel zu schnell war der Kurzbesuch vorbei. Die „Jungs“ gaben den Leihwagen zurück, flogen von Faro nach Deutschland – und hinterließen viele schöne Erinnerungen.

Fazit: Überraschung absolut gelungen.

Wiedersehen mit Freunden

31.01.2026
Seit mehreren Jahren verbindet uns eine Freundschaft mit Heike und Andreas, kennengelernt auf dem WoMo-Stellplatz in Lagos. Inzwischen haben sie ihren Wohnsitz ganz nach Portugal verlegt.

Eigentlich war ein früherer Besuch geplant, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Im Norden Portugals gab es erhebliche Schäden durch Sturm und Regen. Wir blieben davon verschont, wurden aber dennoch ordentlich durchgeschüttelt – selbst mit Hubstützen.

Seit unserer Ankunft Ende November sind sonnige Tage ohnehin eher seltene Gäste.

Am 31. Januar klappte es dann doch: Heike und Andreas kamen an, und wir verbrachten – und verbringen – eine sehr angenehme gemeinsame Zeit. Voraussichtlich setzen sie ihre Reise am Donnerstag, den 05.02.26, fort.

11. bis 18.01.2026 – Wetter – Überraschungsbesuch – Gemini – „Hymer-Sparrow“ zu Besuch –

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Ich muss es mir jetzt einfach einmal von der Seele schreiben:
Die aktuelle Wetterlage lässt bislang doch einiges zu wünschen übrig. Die Vorhersagen zweier Wetter-Apps unterscheiden sich regelmäßig (nichts Besonderes), aber dass sich Prognosen mehrmals täglich ändern, ist inzwischen schon fast sportlich.

So wechselhaft wie die Apps, ist auch das Wetter selbst. Statt Sonne erleben wir mehr Regen, dazu heftige Stürme und Gewitter. Sommer? Eher eine theoretische Jahreszeit. Wir haben bei den bisherigen Überwinterungen  noch nie über einen so langen Zeitraum auf Sommerkleidung verzichtet.


Überraschender Besuch

Seit etwa April 2023 hatten wir keinen persönlichen Kontakt zu unseren Freunden
Tanja Crosli und André Amumot.
Beide leben seit einigen Jahren in Portugal, und aus gesundheitlichen Gründen war uns eine Reise dorthin leider nicht möglich. Der Kontakt riss jedoch nie ab – schriftlich und telefonisch waren wir stets verbunden.

Am Dienstag (13.01.2026) hatte ich noch schriftlichen Kontakt mit André. Wir tauschten unsere aktuellen Aufenthaltsorte aus. Für mich war klar: Ein Treffen wäre nur möglich, wenn die beiden zu uns kommen würden, da ich ja örtlich gebunden bin.

Am Mittwoch (14.01.2026) fuhr dann plötzlich ein Wohnmobil bei uns vor.

Und siehe da: Tanja und André!
Was für eine tolle Überraschung!

Wir verbrachten zwei sehr angenehme Abende in der Höhle von „Maudolf“ und hatten reichlich Gesprächsstoff. Besonders erfreulich: Rüde Max ist mit seinen stolzen 17 Lenzen noch erstaunlich rüstig.

Leider gibt es auch eine Sorge: Hündin Ziva hatte sich an der Pfote verletzt – die Herumstreunerin benötigte vor ihrer Ankunft noch einen Tierarztbesuch in Spanien.


Am Freitag (16.01.2026) setzten unsere Freunde ihre Reise fort.


Schlaflose Nacht & künstliche Intelligenz

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (17./18.01.2026) wollte der Schlaf einfach nicht kommen. Also beschäftigte ich mich mit den Möglichkeiten von Gemini.

Zu Übungszwecken verwendete ich die beiden oben genannten Bilder der Wohnmobile.
Das Ergebnis ist hier zu sehen.

Was ist eigentlich „Gemini Banana“?
„Nano Banana“ bezeichnet die nativen Bildgenerierungsfunktionen von Gemini. Damit können Bilder aus Text, Bildern oder einer Kombination aus beidem erstellt, bearbeitet und optimiert werden.

Spannend, was heute nachts alles möglich ist, wenn man nicht schlafen kann.


Besuch von der „Hymer-Sparrow“

Seit mehreren Jahren kennen wir unsere Freundin, genannt „Hymer-Sparrow“, sowie den „Moto-Guzzi-Fahrer-EM“.
Nach meiner krankheitsbedingten, überraschenden Rückreise nach Deutschland hatten sie unsere Kelly samt Wohnmobil „Maudolf“ sicher zu uns nach Hause gebracht – ein unbezahlbarer Freundschaftsdienst.

Mittlerweile lebt „Hymer-Sparrow“ fest hier in Portugal. Vereinbarungsgemäß kam sie heute auf einen Besuch am Stellplatz vorbei. Wir verbrachten einen sehr angenehmen Nachmittag. Zeitweise gesellten sich auch die „Flensburger Mannschaft“ sowie Dagmar und Walter dazu.

Ich bin mir sicher:
Mit der „Hymer-Sparrow“ wird es während dieser Überwinterung noch einige weitere Treffen geben – und darauf freuen wir uns schon jetzt.


Samstag, den 10.01.2026 – Bauernmarkt rund um die Markthallen in Olhao –

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Die Freunde aus Flensburg machten sich zusammen mit der legendären „Beifahrerin“ und mir auf, den Markt zu erobern. Bereits auf dem Weg zu den Markthallen zeigte sich: Diese Veranstaltung war ein absoluter Publikumsmagnet. Menschen, wohin man sah – Neugierde, Kauflaune und leichte Orientierungslosigkeit inklusive.

Entlang der Hafenmauer hatten die Anbieter ihre Marktstände aufgebaut und präsentierten alles, was man essen, anschauen oder zumindest skeptisch beäugen konnte.

Der klassische Bauernmarkt war natürlich Pflichtprogramm, aber unser Interesse galt auch den „sonstigen Angeboten“ – allen voran dem Fisch. Viel Fisch. Sehr viel Fisch. Frischer ging es kaum, außer man hätte ihn noch selbst aus dem Wasser ziehen müssen.

Auch bei der „Beifahrerin“ ist die Faszination zu erkennen.

Nach dieser kulinarischen Reizüberflutung gönnten wir uns einen Kaffee zwischen den beiden Markthallen.
In diesem Moment entschied ein Schmetterling, dass meine Schirmmütze der perfekte Landeplatz sei – vermutlich ein stilles Kompliment an meinen hervorragenden Modegeschmack.

Praia dos Tesos Tavira – Praia do Barill Santa Luzia –

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Im Zeitraum des Vorberichtes (also von Weihnachten 2025 bis zum 10.01.2026 – für die Statistiker unter uns) haben wir uns mehrfach kleine Auszeiten am Atlantik gegönnt. Frische Luft, Sand unter den Füßen wobei sehr unterschiedliche Leidensfähigkeiten an den Tag kamen.

Praia dos Tesos, Tavira

Mehrmals zog es uns an einen der Strände bei Tavira. Besonders groß war die Freude bei Ruby und Kelly, die dort endlich das tun durften, was Hunde am besten können: rennen, buddeln und so aussehen, als hätten sie den Spaß ihres Lebens.

Während die „Flensburger Mannschaft“ fröhlich durch den Sand stapfte und jede Minute feierte, war meine Begeisterung… nun ja, überschaubar. Die „Beifahrerin“ nahm es gelassen, ich hingegen empfand das Ganze als ernstzunehmenden Belastungstest. Die Pause im Freiluftlokal am Steg kam daher genau zur richtigen Zeit.

Direkt am Steg, ganz ufernah, lag ein halb versenktes Ruderboot. Dieses hatte inzwischen einen neuen Besitzer gefunden: einen Kormoran.

Praia do Barril, Santa Luzia

Zwischenzeitlich bekam die „Flensburger Mannschaft“ Besuch von Dagmar und Walter – Verstärkung also.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Strand Praia do Barril bei Santa Luzia. Der Strand ist über einen Fußweg erreichbar. Wer möchte, kann diesen Weg aber auch ganz stilvoll mit einer kleinen Bahn zurücklegen.

Dagmar und Walter sowie die „Flensburger Truppe“ marschierten entschlossen los und erreichten den Strand zusammen mit Ruby und Kelly auf dem klassischen Weg. Die „Beifahrerin“ und ich hingegen entschieden uns für die komfortable Variante und genossen die Zugfahrt – ganz ohne Sand in den Schuhen.

Praia do Barril Santa Luzia 2026-01-08

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke vom Strand selbst, inklusive des beeindruckenden Friedhofs der Anker – historisch und erstaunlich fotogen.

Zum Abschluss gönnten wir uns eine kleine Erfrischung – dringend nötig zur mentalen und körperlichen Regeneration nach dem Kampf mit dem feinen Sand.