Was von Weihnachten 2025 bis 10.01.2026 so geschehen ist

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Bei uns geht so langsam das Zeitgefühl für die Wochentage verloren – und das ist ausnahmsweise etwas sehr Positives. Alle zwei Tage rollt morgens gegen 7:20 Uhr das Taxi an, bringt mich zu NephroCar und sammelt mich dort später wieder ein. Gegen 13:00 Uhr bin ich dann zurück auf dem Stellplatz bei „Maudolf“. Ein geregelter Tagesablauf also – nur eben ohne zu wissen, ob Montag, Mittwoch oder „irgendwas dazwischen“ ist.

Da in Portugal die Geschäfte ohnehin von Montag bis… Montag ) bis etwa 21 Uhr geöffnet sind, spielt der Wochentag beim Einkaufen keine Rolle. Und genau deshalb verabschiedet sich langsam auch das Bedürfnis, Tage beim Namen zu nennen. Sehr befreiend!

Am Stadtkern von Tavira erkennt man sofort, dass es sich um eine alte, gewachsene Stadt handelt. Die historischen Gebäude und die teils wirklich engen Gassen erzählen ihre ganz eigene Geschichte.
Nicht umsonst wird Tavira auch gern als das „Venedig Portugals“ bezeichnet. Spätestens beim Blick auf die Brücken über den Fluss Rio Gilão kann man dieser Bezeichnung durchaus etwas abgewinnen – nur ohne Gondeln, aber mehr Sonne.

Bei einem Ausflug nach Faro haben die „Beifahrerin“ und ich natürlich auch der Praia de Faro einen Besuch abgestattet. Belohnt wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang am Strand – einer von diesen Momenten, bei denen man kurz vergisst, wo man ist, wie spät es ist und warum man eigentlich kein Foto machen kann, das dem Ganzen gerecht wird.

Vor Weihnachten zeigte mir mein Taxifahrer in Santa Margarida noch einen ganz besonderen Tipp: das Lokal Vela2. Dort, so seine vielversprechenden Worte, könne man hervorragend Fisch essen.
Das klang überzeugend – also machten wir uns auf den Weg.

Kurz gesagt: Es war ein Erlebnis.
Nach dem üblichen Couvert folgten Pellkartoffeln und ein Tomatensalat – schlicht, aber genau richtig.
Und dann: gegrillter Fisch in verschiedenen Sorten… und zwar bis zum Abwinken.
(Nur der Vollständigkeit halber, es gibt auch eine Speisekarte für „Nichtfischesser“)

Alle Tische im Lokal waren besetzt, davor wartete bereits eine beachtliche Menschentraube. Um die Ordnung zu wahren, bekamen die Wartenden Nummern – wie beim Amt, nur mit deutlich besserem Ausgang.

Und natürlich wurde auch in der „Höhle von Maudolf“ nicht auf kulinarische Genüsse verzichtet. Ganz hoch im Kurs: Garnelen – auch bekannt als King Prawns oder Gambas.
Egal wie man sie nennt, sie waren schlichtweg köstlich.

Im nächsten Beitrag werde ich über den Besuch der
Praia dos Tesos Tavira
Praia do Barill Santa Luzia und den
Samstagsmarkt in Olhao
berichten.

Weihnachten 2025

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Heute, Samstag, der 27.12.2025, ist ein echter Höhlentag.
Schon um sieben Uhr früh begann der Regen – offensichtlich hochmotiviert – sein Unwesen zu treiben. Der Wind wollte da wohl nicht nachstehen und mischte kräftig mit. Für mich eindeutig das Zeichen: Bleib in der Höhle! Also Laptop an, Kaffee bereit – Zeit, ein bisschen am Blog zu schrauben.

Die Beifahrerin und die Flensburger Freunde sahen das allerdings ganz anders. Unternehmungslustiger (und wetterfester) als ich, starteten sie mit dem Beiboot Richtung Loulé, um dort im Einkaufszentrum Zuflucht vor den Wetterkapriolen zu suchen.


Am 24.12.2025 luden uns die „Flensburger Freunde“ zum Essen ein – und das mit festlicher Begrüßung.

Natürlich durfte das Wichtigste nicht fehlen:
der beleuchtete Christbaum.

Hier das Menü: gegrillte Hähnchen, Rotkohl und Kartoffeln mit Soße.
So schmeckt Weihnachten, auch fern der Heimat!

Wie jeden Abend schlüpften wir bei Sonnenuntergang zurück in unsere WoMo-Höhlen – die Kälte verlangte es so.

Am 1. Weihnachtstag stand dann ein Ausflug an – natürlich wieder unter „flensburgerischer“ Führung und mit dem Beiboot.

Die Ziele:

Wasserfall Pego do Inferno
Wie die Fotos zeigen, war der Wasserfall allerdings eher unsichtbar; komplett zugewachsen und nicht zu sehen. Immerhin: man konnte ihn hören!
Für den visuellen Effekt half dann Youtube nach.

Pego do Inferno Tavira 2017 HD - Geheimnisse der Algarve - See mit Wasserfall

Nach dieser Wanderung (teilweise durch echte Wildnis – zumindest fühlte es sich so an) ging der Ausflug weiter nach

Cacela Velha.
Schon vom Parkplatz aus wurden wir mit dieser Aussicht belohnt.

Oben am Hügel umrundeten wir die Church of Cacela Velha“ und konnten uns an der nächsten grandiosen Aussicht kaum sattsehen.

Auf der Rückseite der Kirche war dann offiziell „Pause angesagt“ – Beine ausruhen, Seele baumeln lassen.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung „Beiboot“. Unterwegs begegnete uns dieser äußerst kreative Christbaum aus Stofflappen – nachhaltig und für mich absolut einzigartig.

Weiter ging es zur Promenade von
Cabamas,
wo wir gemütlich entlangschlenderten, bis der Hunger lauter wurde als die Aussicht schön war.

Also steuerten wir die „Gastrobar“ an, aßen und tranken etwas und ließen es uns gutgehen.

Zum Abschluss ging es zurück zum Stellplatz, wo Kelly und Ruby schon ungeduldig auf uns warteten.

Samstag, den 20.12.2025 – Lebenszeichen – Besuch von Freuden aus Flensburg –

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Wir stehen nun bereits seit dem 26.11.2024 (Datum ggf. anpassen) auf der Motorhome Service Area „Quinta da Eira Antiga“. Dies ist und bleibt unsere Feststation, denn aus gesundheitlichen Gründen sind wir aktuell etwas ortsgebunden – sozusagen „stationär mobil“.

Ganz schüchtern lugt am Horizont bereits der Atlantik hervor. Von „Maudolf“ bis zum großen Wasser sind es exakt 8,4 km Luftlinie – schwimmen gehen zählt also noch nicht zum Tagesprogramm.

Damit wir während unserer Winterreise trotzdem nicht vollständig einrosten, haben wir uns ein kleines Hybrid-Beiboot für längere Zeit gemietet. Man will ja schließlich beweglich bleiben – innerlich wie äußerlich.

Die Motorhome Service Area kommt übrigens ganz ohne klassische Stellplatzordnung aus. Hier gibt es keine akkurat ausgerichteten Stellplätze, sondern ein weitläufiges, fast naturbelassenes Areal. Kurz gesagt: viel Platz, wenig Regeln – Störungen sind hier eher theoretischer Natur.

Auch „Kelly“ ist begeistert: reichlich Auslauf, viel Grün und genügend Platz, um sich nach allen Regeln der Hundekunst genüsslich auszustrecken.

Soweit die örtliche Beschreibung.

Am Freitag, den 19.12.2025, rollten dann völlig überraschend unsere „Flensburger Freunde“ samt Hund „Ruby“ auf den Stellplatz. Eine freudige Überraschung!

Sie bleiben ein paar Tage – hoffentlich deutlich länger.
Das verspricht eine lustige, gesellige und garantiert abwechslungsreiche Zeit.

Und dann geschah das Wunder:
Kaum hatte die „Flensburger Garde“ ihren Platz eingenommen, senkte sich ein sichtbarer Heiligenschein über ihr Wohnmobil.
Zufall? Wir glauben eher an höhere Mächte.

Am nächsten Tag waren die Beifahrerin und ich einkaufen, und plötzlich hielt uns ein Regenbogen für einige Zeit vollkommen in seinem Bann. Offenbar wollte selbst der Himmel seinen Kommentar zu dieser Begegnung abgeben.

Samstag, den 22. bis Donnerstag, den 27.11.2025 – Weiter ging die Winterreise Richtung Portugal –

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Nach unserem Gesundheits-Termin in Bilbao setzten wir die Fahrt in Richtung Salamanca fort. Unterwegs zeigte sich das Wetter von seiner launischen Seite: Zwischen Bilbao und Vitoria-Gasteiz durchquerten wir unterschiedlichste Wetterlagen – von Wind und Eisregen über Nebel bis hin zu Schneefall.

Die Nacht zum 23.11.2025 verbrachten wir in Salamanca. Anschließend ging es weiter nach Évora in Portugal. Dort hatten wir am 25.11.2025 einen geplanten Zwischenstopp. Am 26.11.2025 fuhren wir schließlich weiter zu unserem bevorzugten Wohnmobilstellplatz in der Nähe von Tavira.

Gegen 17 Uhr erreichten wir den Platz. Er ist weitesgehend naturbelassen und verfügt über keine festen Stellflächen – jeder kann sein Wohnmobil nach Belieben parken.

Unser Freund „Moto-Guzzi-Fahrer-EM“, der sich schon längere Zeit im Land aufhält, kam uns am 27. November 2025 besuchen.