Samstag, den 10.01.2026 – Bauernmarkt rund um die Markthallen in Olhao –

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Die Freunde aus Flensburg machten sich zusammen mit der legendären „Beifahrerin“ und mir auf, den Markt zu erobern. Bereits auf dem Weg zu den Markthallen zeigte sich: Diese Veranstaltung war ein absoluter Publikumsmagnet. Menschen, wohin man sah – Neugierde, Kauflaune und leichte Orientierungslosigkeit inklusive.

Entlang der Hafenmauer hatten die Anbieter ihre Marktstände aufgebaut und präsentierten alles, was man essen, anschauen oder zumindest skeptisch beäugen konnte.

Der klassische Bauernmarkt war natürlich Pflichtprogramm, aber unser Interesse galt auch den „sonstigen Angeboten“ – allen voran dem Fisch. Viel Fisch. Sehr viel Fisch. Frischer ging es kaum, außer man hätte ihn noch selbst aus dem Wasser ziehen müssen.

Auch bei der „Beifahrerin“ ist die Faszination zu erkennen.

Nach dieser kulinarischen Reizüberflutung gönnten wir uns einen Kaffee zwischen den beiden Markthallen.
In diesem Moment entschied ein Schmetterling, dass meine Schirmmütze der perfekte Landeplatz sei – vermutlich ein stilles Kompliment an meinen hervorragenden Modegeschmack.

Praia dos Tesos Tavira – Praia do Barill Santa Luzia –

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Im Zeitraum des Vorberichtes (also von Weihnachten 2025 bis zum 10.01.2026 – für die Statistiker unter uns) haben wir uns mehrfach kleine Auszeiten am Atlantik gegönnt. Frische Luft, Sand unter den Füßen wobei sehr unterschiedliche Leidensfähigkeiten an den Tag kamen.

Praia dos Tesos, Tavira

Mehrmals zog es uns an einen der Strände bei Tavira. Besonders groß war die Freude bei Ruby und Kelly, die dort endlich das tun durften, was Hunde am besten können: rennen, buddeln und so aussehen, als hätten sie den Spaß ihres Lebens.

Während die „Flensburger Mannschaft“ fröhlich durch den Sand stapfte und jede Minute feierte, war meine Begeisterung… nun ja, überschaubar. Die „Beifahrerin“ nahm es gelassen, ich hingegen empfand das Ganze als ernstzunehmenden Belastungstest. Die Pause im Freiluftlokal am Steg kam daher genau zur richtigen Zeit.

Direkt am Steg, ganz ufernah, lag ein halb versenktes Ruderboot. Dieses hatte inzwischen einen neuen Besitzer gefunden: einen Kormoran.

Praia do Barril, Santa Luzia

Zwischenzeitlich bekam die „Flensburger Mannschaft“ Besuch von Dagmar und Walter – Verstärkung also.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Strand Praia do Barril bei Santa Luzia. Der Strand ist über einen Fußweg erreichbar. Wer möchte, kann diesen Weg aber auch ganz stilvoll mit einer kleinen Bahn zurücklegen.

Dagmar und Walter sowie die „Flensburger Truppe“ marschierten entschlossen los und erreichten den Strand zusammen mit Ruby und Kelly auf dem klassischen Weg. Die „Beifahrerin“ und ich hingegen entschieden uns für die komfortable Variante und genossen die Zugfahrt – ganz ohne Sand in den Schuhen.

Praia do Barril Santa Luzia 2026-01-08

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke vom Strand selbst, inklusive des beeindruckenden Friedhofs der Anker – historisch und erstaunlich fotogen.

Zum Abschluss gönnten wir uns eine kleine Erfrischung – dringend nötig zur mentalen und körperlichen Regeneration nach dem Kampf mit dem feinen Sand.

Was von Weihnachten 2025 bis 10.01.2026 so geschehen ist

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Bei uns geht so langsam das Zeitgefühl für die Wochentage verloren – und das ist ausnahmsweise etwas sehr Positives. Alle zwei Tage rollt morgens gegen 7:20 Uhr das Taxi an, bringt mich zu NephroCar und sammelt mich dort später wieder ein. Gegen 13:00 Uhr bin ich dann zurück auf dem Stellplatz bei „Maudolf“. Ein geregelter Tagesablauf also – nur eben ohne zu wissen, ob Montag, Mittwoch oder „irgendwas dazwischen“ ist.

Da in Portugal die Geschäfte ohnehin von Montag bis… Montag ) bis etwa 21 Uhr geöffnet sind, spielt der Wochentag beim Einkaufen keine Rolle. Und genau deshalb verabschiedet sich langsam auch das Bedürfnis, Tage beim Namen zu nennen. Sehr befreiend!

Am Stadtkern von Tavira erkennt man sofort, dass es sich um eine alte, gewachsene Stadt handelt. Die historischen Gebäude und die teils wirklich engen Gassen erzählen ihre ganz eigene Geschichte.
Nicht umsonst wird Tavira auch gern als das „Venedig Portugals“ bezeichnet. Spätestens beim Blick auf die Brücken über den Fluss Rio Gilão kann man dieser Bezeichnung durchaus etwas abgewinnen – nur ohne Gondeln, aber mehr Sonne.

Bei einem Ausflug nach Faro haben die „Beifahrerin“ und ich natürlich auch der Praia de Faro einen Besuch abgestattet. Belohnt wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang am Strand – einer von diesen Momenten, bei denen man kurz vergisst, wo man ist, wie spät es ist und warum man eigentlich kein Foto machen kann, das dem Ganzen gerecht wird.

Vor Weihnachten zeigte mir mein Taxifahrer in Santa Margarida noch einen ganz besonderen Tipp: das Lokal Vela2. Dort, so seine vielversprechenden Worte, könne man hervorragend Fisch essen.
Das klang überzeugend – also machten wir uns auf den Weg.

Kurz gesagt: Es war ein Erlebnis.
Nach dem üblichen Couvert folgten Pellkartoffeln und ein Tomatensalat – schlicht, aber genau richtig.
Und dann: gegrillter Fisch in verschiedenen Sorten… und zwar bis zum Abwinken.
(Nur der Vollständigkeit halber, es gibt auch eine Speisekarte für „Nichtfischesser“)

Alle Tische im Lokal waren besetzt, davor wartete bereits eine beachtliche Menschentraube. Um die Ordnung zu wahren, bekamen die Wartenden Nummern – wie beim Amt, nur mit deutlich besserem Ausgang.

Und natürlich wurde auch in der „Höhle von Maudolf“ nicht auf kulinarische Genüsse verzichtet. Ganz hoch im Kurs: Garnelen – auch bekannt als King Prawns oder Gambas.
Egal wie man sie nennt, sie waren schlichtweg köstlich.

Im nächsten Beitrag werde ich über den Besuch der
Praia dos Tesos Tavira
Praia do Barill Santa Luzia und den
Samstagsmarkt in Olhao
berichten.

Weihnachten 2025

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Heute, Samstag, der 27.12.2025, ist ein echter Höhlentag.
Schon um sieben Uhr früh begann der Regen – offensichtlich hochmotiviert – sein Unwesen zu treiben. Der Wind wollte da wohl nicht nachstehen und mischte kräftig mit. Für mich eindeutig das Zeichen: Bleib in der Höhle! Also Laptop an, Kaffee bereit – Zeit, ein bisschen am Blog zu schrauben.

Die Beifahrerin und die Flensburger Freunde sahen das allerdings ganz anders. Unternehmungslustiger (und wetterfester) als ich, starteten sie mit dem Beiboot Richtung Loulé, um dort im Einkaufszentrum Zuflucht vor den Wetterkapriolen zu suchen.


Am 24.12.2025 luden uns die „Flensburger Freunde“ zum Essen ein – und das mit festlicher Begrüßung.

Natürlich durfte das Wichtigste nicht fehlen:
der beleuchtete Christbaum.

Hier das Menü: gegrillte Hähnchen, Rotkohl und Kartoffeln mit Soße.
So schmeckt Weihnachten, auch fern der Heimat!

Wie jeden Abend schlüpften wir bei Sonnenuntergang zurück in unsere WoMo-Höhlen – die Kälte verlangte es so.

Am 1. Weihnachtstag stand dann ein Ausflug an – natürlich wieder unter „flensburgerischer“ Führung und mit dem Beiboot.

Die Ziele:

Wasserfall Pego do Inferno
Wie die Fotos zeigen, war der Wasserfall allerdings eher unsichtbar; komplett zugewachsen und nicht zu sehen. Immerhin: man konnte ihn hören!
Für den visuellen Effekt half dann Youtube nach.

Pego do Inferno Tavira 2017 HD - Geheimnisse der Algarve - See mit Wasserfall

Nach dieser Wanderung (teilweise durch echte Wildnis – zumindest fühlte es sich so an) ging der Ausflug weiter nach

Cacela Velha.
Schon vom Parkplatz aus wurden wir mit dieser Aussicht belohnt.

Oben am Hügel umrundeten wir die Church of Cacela Velha“ und konnten uns an der nächsten grandiosen Aussicht kaum sattsehen.

Auf der Rückseite der Kirche war dann offiziell „Pause angesagt“ – Beine ausruhen, Seele baumeln lassen.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung „Beiboot“. Unterwegs begegnete uns dieser äußerst kreative Christbaum aus Stofflappen – nachhaltig und für mich absolut einzigartig.

Weiter ging es zur Promenade von
Cabamas,
wo wir gemütlich entlangschlenderten, bis der Hunger lauter wurde als die Aussicht schön war.

Also steuerten wir die „Gastrobar“ an, aßen und tranken etwas und ließen es uns gutgehen.

Zum Abschluss ging es zurück zum Stellplatz, wo Kelly und Ruby schon ungeduldig auf uns warteten.